N

Nassklebung
Klebung mit einseitigem oder beidseitigem Klebstoffauftrag, bei der die Fügeteile sofort nach Klebstoffauftrag zusammengefügt werden. Die Festigkeit nimmt mit fortschreitender Lösemittelverdunstung bzw. chemischer Reaktion zu

niederenergetisch
niederenergetische Werkstoffe weisen eine niedrige Oberflächenenergie auf und lassen sich schwer verkleben, z.B. PE, PP, Teflon, Silikone, EPDM


O

Oberflächenvorbehandlung
Behandlung von Werkstoffoberflächen, um diese für die Klebtechnik reproduzierbar und definiert zu gestalten sowie die Haftung des Klebstoffs zu optimieren. Dafür stehen mechanische, nasschemische, trockenchemische und hochenergetische Verfahren zur Verfügung

Offene-Zeit-Klebung
Klebung mit beidseitigem Klebstoffauftrag, bei der die Fügeteile zusammengefügt werden, wenn die Lösemittel so weit verdunstet sind (offene Zeit), dass die Klebschicht eine bestimmte Klebrigkeit aufweist (Knöcheltest). Gute Anfangsfestigkeit, die mit dem Verdunsten, z. B. der restlichen Lösemittelanteile, zunimmt


P

Primer
Substanzen, die die Adhäsions- und Alterungseigenschaften von Klebverbindungen verbessern (auch Haftvermittler) >> zur Übersicht Primer


Q

Quadrack
Klebstoffreihe des 3M Jet Melt Schmelzklebstoffsystems mit geriffelten Klebstoffpatronen
>> zur Übersicht 3M Jet Melt System


R

Reaktivierung
a) Lösemittelreaktivierung: Der trockene Klebstoff wird nach Anfeuchten mit einem geeigneten Lösemittel wieder klebrig
b) Hitzereaktivierung: Der trockene Klebstoff wird unmittelbar vor der Klebung durch Wärme aktiviert


S

Schälkraft
Kraft, die nur auf die Kante der geklebten Fläche wirkt (Linienbelastung), so dass ihr nur eine geringe Klebstoffmenge entgegenwirken kann. Für Verklebungen ungünstig!

Schälwiderstand
Angabe in N/cm: Zahlenangabe, um verschiedene Klebstoffe bezüglich ihres Schälwiderstandes zu vergleichen

Scherkraft
Kraft, die parallel zur Klebfläche wirkt. Für eine Verklebung günstige Belastung, da diese gleichmäßig auf die gesamte Klebfläche wirkt (Flächenbelastung). Häufig auftretende Kraft bei Verklebungen

Scherfestigkeit
Angabe in MPa oder N/mm2, Angabe der Festigkeit bei Schubbeanspruchung; Flächen werden überlappend aufeinander geklebt und dann belastet (auch Zug-Scherfestigkeit genannt)

Schmelzklebstoff
Klebstoff, fest, lösemittelfrei, der geschmolzen aufgetragen wird und sich anschließend durch Abkühlung verfestigt (s. auch Hotmelt)  >>zur Übersicht Schmelzklebstoffe

Schmelzklebstoff reaktiv
Siehe Schmelzklebstoff, jedoch zusätzlich feuchtigkeitsvernetzend mit strukturellen Festigkeiten

SNR (Simplified Noise Reduction)
Das durchschnittliche Schutzniveau, das ein Gehörschutzprodukt im Frequenzbereich von 63 Hz bis 8000 Hz bietet.

Spaltkraft
Kraft, die nur auf einen sehr begrenzten Bereich der Klebfläche wirkt. Wie auch die Schälkraft, für eine Verklebung ungünstige Belastung

Spannungsrisskorrosion
Gefügeumwandlung, die bei gleichzeitig vorhandener Spannung zur Rissbildung führen kann

Spezifisches Gewicht
Verhältniszahl, die das Gewicht pro Volumeneinheit eines Stoffs im Vergleich zu Wasser angibt


T

Temperatur-Einsatzbereich
Temperaturbereich, in dem die ausgehärtete Klebschicht Dauerbelastungen standhält. Die Höhe der möglichen Belastung ist abhängig von der Temperatur


U

UV-Klebstoff

Klebstoff, der durch die Bestrahlung mit Ultra-Violettem Licht härtet


V

Verarbeitungszeit
Zeitspanne zwischen Zugabe des Härters zur Basis und dem Augenblick, in dem die Phase der Polymerisation so weit fortgeschritten ist, dass der angemischte Klebstoff nicht mehr verarbeitet werden kann

Viskosität
Die Viskosität ist immer in Messzahlen angegeben und sagt etwas aus über die Zähigkeit und den inneren Widerstand einer Flüssigkeit

VHB
Very High Bonding. Klebeband-Serie der 3M Corp. VHB Bänder bestehen aus Acrylat- Klebstoff und eignen sich für Verbindungen höchster Festigkeit >>zur Übersicht VHB-Tapes


W

Weichmacher
Substanzen, die Kunststoffen beigegeben werden, um u. a. eine verringerte Härte bzw. ein erhöhtes Formänderungsvermögen zu erzielen

Weichmacherwanderung
Übergang von Weichmachern, z. B. aus Kunststoffen, in angrenzende Klebstoffschichten. Folge: Versprödung des Kunststoffs und Eigenschaftsänderung im Klebstoff

Werkstattzeit
Zeitspanne, in der ein gekühlt zu lagernder Klebstoff maximal unter Werkstattbedingungen (20-25°C) verarbeitbar bleibt, ohne seine Eigenschaften zu verlieren


X, Y


Z


Zugkraft
senkrecht zur Klebfläche wirkende Kraft. Für eine Verklebung günstige Belastung, da diese gleichmäßig auf die gesamte Klebfläche wirkt (Flächenbelastung)

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